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Freitag, 8. Oktober 2010

Friedensnobelpreis Liu Xiaobo..... Ordnungshaft in Deutschland und Haftstrafen in China

Urteil gegen Liu Xiaobo: " Elf Jahre Haft für das freie Wort" Ein Kommentar von Andreas Lorenz, Peking
"Wir sollten damit aufhören, Worte zu kriminalisieren." So steht es in der Charta 08, einem Manifest chinesischer Regierungskritiker - doch Chinas Mächtige sehen das anders: Worte sind für sie gefährlich, freie Meinungsäußerung bedroht ihre Macht und ihre Privilegien.
Wenn Bürger Behörden und Politiker kritisieren......ist die Vorgehensweise in
China zweifelsohne härter als in Deutschland .......

dennoch gibt es Gemeinsamkeiten..........z.B. statt mehrjähriger Haftstrafe "nur" 10 Tage Ordnungshaft ......

........statt 11-jähhrige Haftstrafe durch ein chinesisches Gericht......Anordnung von Ordnungshaft im Eilverfahren und ohne Beweiserhebung durch ein deutsches Gericht.........

siehe:

weitere Beispiele hier:
Buskeismus

"Meinungs-und Pressefreiheit" eine Illusion ? .......nicht nur in China? .....

obwohl deutsche Politiker lobende Worte für Liu Xiaobo haben ? (Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-60312.html)

Bundespräsident Christian Wulff:
"Ihr Mut, sich für die Menschenrechte in Ihrem Land friedlich einzusetzen, hat meinen größten Respekt."


EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso:
"Eine starke Botschaft der Unterstützung für all jene in der Welt, die unter großen persönlichen Opfern für Freiheit und Menschenrechte kämpfen."

Bundesaußenminister Guido Westerwelle:

"Ansporn und Mahnung, die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern weltweit zu unterstützen"

Menschenrechte in Deutschland.....Menschenrechte in China.....