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Mittwoch, 30. September 2009

Terminhinweis 29.10.2009: "Der entsorgte Vater" + Diskussion in Magdeburg

 PRESSEMITTEILUNG:

Betreff: Vorinfo Terminhinweis Film "Der entsorgte Vater" mit anschließender Podiumsdiskussion in Magdeburg am 29.10.2009

Rundsendung/Terminhinweis: Das Kind als Waffe im Geschlechterkrieg
29.10.2009 im Studiokino Magdeburg, Beginn: 19.30 Uhr

Kurzdaten

·         Filmtitel: Der entsorgte Vater 
      
·         Subline: Das Kind als Waffe im Geschlechterkrieg.

·         Originaltitel: Der entsorgte Vater

·         Genre: Dokumentation

·         FSK: freigegeben ab 12 Jahren

·         Filmlänge: 80 min.

·         Webseite: http://www.der-entsorgte-vater.de

·         Eintritt Film: 7.50 € (Ermäßigung 5,50 €/ Eintritt zur Podiumsdiskussion wird nicht erhoben)  

Podiumsdiskussion mit Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger, Gästen und Fachreferenten.
Veranstaltung des SichVerlages und des Studiokinos Magdeburg

Für Fragen:
sorgerechtsprojekt@t-online.de
Eintritt: 7, 50 €, Ermäßigt: 5,50 €
Erich- Weinert- Str. 27, 39104 Magdeburg

Wir freuen uns auf Sie und Ihren Besuch
Freundliche Grüße
Ursula Hensel und Wolfgang Sich und das Team der SichVerlagsgruppe
in Eschborn/ Frankfurt am Main und Magdeburg

Dienstag, 29. September 2009

Heute 19 Uhr in Weimar: Vortrag von Franz Romer über Menschenrechtsverletzungen

und morgen um 19 Uhr in Erfurt !

Veranstalter: Friedrich Naumann Stiftung
Die Friedrich Naumann Stiftung in Erfurt beschäftigt sich heute und morgen mit Menschenrechtsverletzungen von Kindern:
Programm
19:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung
der Friedrich-Naumann –
Stiftung für die Freiheit
Matthias Purdel,
Liberaler Forenleiter Weimar
Begrüßung und Vorstellung
Goethe Institut Weimar
Konrad Paul,
Leiter Goethe-Institut Weimar

19:15 Uhr Hauptopfer: Kinder! Menschenrechtsverletzungen in Europa Franz J. A. Romer, Düsseldorf-Oberkassel

anschließend Diskussion
Moderation:
Matthias Purdel,
Liberales Forum Weimar

Veranstaltungsort:
Goethe-Institut Weimar, Ackerwand 25-27, 99423 Weimar



Programmbeschreibung (Zitat) - Original: http://www.fnst-freiheit.org/uploads/643/1189/Ein29092009.pdf

Hauptopfer: Kinder! Menschenrechtsverletzungen in Europa
Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit mit dem Büro der Ausländerbeauftragten der Stadt Weimar sowie dem Goethe-Institut Weimar im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2009.


Die Einhaltung von Menschenrechten wird von europäischen Politikern zu beinahe jedem Anlass gefordert. In der Regel sind die Adressaten undemokratische und totalitäre Regime. Die Palette reicht vom kommunistischen China bis zu den radikal-islamischen Staaten und selbst die USA bleiben von dieser Kritik nicht verschont, ja deren Nicht-Einhaltung dort wird geradezu angeprangert.


Tatsächlich wird zum Schutz elementarer Grund- und Menschenrechte auch in Europa zu
wenig getan, selbst in Deutschland, wo man Menschenrechte und deren Verletzung als ein besonders
sensibles und heikles Thema ansieht. Zu den deutschen Menschenrechtsverletzungen, die
international bekannt wurden, gehören die Fallbeispiele des Sohnes von Kazim Görgülü und der Todesfall des Kindes Lisa Marie Haase. Hinzu kommen Hunderte von Petitionen betroffener Eltern und Großeltern gegen Menschenrechte verletzende Willkürentscheidungen der Institution Jugendamt beim Europäischen Parlament sowie entsprechender Beschwerden bei den Vereinten Nationen in Genf.


Menschrechtsverletzungen werden mit großer Bandbreite im jährlichen Bericht des Grundrechtsreports aufgeführt. Darin wird allerdings kaum auf Kinder eingegangen, die durch Menschenrechtsverletzungen geschädigt werden. Derartige Menschenrechtsverletzungen
an Kindern und Jugendlichen gelten nach allgemeiner politischer Korrektheit als erzieherische
Maßnahme und ähnliche „Leitplanken“ zum Wohle des Kindes.


Dass Kinder und Jugendliche an diesen „Leitplanken“ bestenfalls entlang schrammen und psychisch schwer angeschlagen im Erwachsenenalter ankommen, zeigen statistische Erhebungen, Studien und andere Publikationen weltweit.


Wer von Menschenrechten und Menschenrechtsverletzungen spricht, kommt an der Frage nicht vorbei: Wo sind die echten Leitplanken, die zum guten Ausgang führen? (Programmzitat Ende)

Hier geht es zur Online-Anmeldung oder per Email an:


 E-Mail: heike.heil@freiheit.org

Veranstalter:
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Regionalbüro Halle
Adresse:

Charlottenstraße 7
06108 Halle
Telefon: 0 345 / 68696-0
Fax: 0 345 / 68696-13

Am 30.09.2009 ist der Veranstaltungsort in Erfurt:
Konferenzraum der Ausländerbeauftragten der Stadt Erfurt, Benediktsplatz 1, 99085 Erfurt

Sonntag, 27. September 2009

Ungesetzlicher Kindesentzug und Umgangsverbot

Das ist wieder ein Beispiel unter vielen, wie auf reinen Verdacht hin, Kinder ihren Eltern entzogen und auf Steuerzahlerkosten "hospitalisiert" werden.
Zum "Wohle des Kindes" werden hier Kinder schwer traumatisiert und der elterlichen Zuwendung entzogen. Eigentlich ist bekannt, dass Heimunterbringungen Kinder seelisch schwer schädigen können. Insbesondere dann, wenn die Kinder sich bislang zuhause wohl und geborgen gefühlt haben. In solchen Fällen "protestieren" die Kinder häufig im Heim und werden dann "erpresst": "Verhalte Dich anständig, dann darfst Du Deine Eltern sehen." Diese Form der Umgangserpressung ist ungesetzlich. Dennoch wird sie ständig praktiziert. Den Eltern wird eine Umgangssperre verhängt, Gründe dafürwerden selten angegeben. Obwohl nur Familienrichter das gesetzliche Umgangsrecht (§§ 1684, 1686 BGB i.V. mit A rt. 6)durch Beschluss einschränken können, handeln hier Jugendämter daher ohne jegliche gesetzliche Grundlage. Dies nennt man Amtsdelikt, welche Betroffene auch zur Anzeige bringen können.

Man mag sich fragen, warum vermeintlich pädagogisch und psychologisch ausgebildete "Sozialpädagogen" Kinder auf diese Weise in Heime verfrachten und parallel dazu ohne jeglichen Grund und in gesetzes- und verfassungswidriger Weise ein "Ausnahmegericht" bilden und dazu noch den Umgang verbieten.

Für mich sind derartige Handlungsweisen ein Beleg dafür, dass Jugendamtsmitarbeiter sehr schlecht ausgebildet sind, da sie offenbar weder über die für ihre Tätigkeit notwendigen Rechtskenntnisse, noch über eine ausreichende pädagogisch-psychologische Qualifikation verfügen, welche sie in die Lage versetzen, den gesetzlichen Vorgaben (SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfegesetz) gerecht zu werden. Wissenschaftlich fundierte, objektivierte Angaben und am SGB VIII orientierte Begründungen (siehe: SGB X, § 35 Begründung des Verwaltungsaktes) sucht man daher in Stellungnahmen der Jugendämter häufig vergeblich. Der unten geschilderte Fall ist kein Einzelfall, sondern leider ein Fall unter vielen Fällen, behördlicher Willkür.

Denn das Thema Umgang ist in den §§ 1684 und 1686 BGB geregelt und steht unter verfassungsrechtlichem Schutz (Artikel 6 GG). Jugendämter, bzw. seine Mitarbeiter, welche ohne Angabe von stichhaltigen Gründen den Umgang vereiteln, machen sich strafbar. Die Regelungen zum Umgang stehen unter dem Richtervorbehalt, was übersetzt bedeutet, dass nur ein Familiengericht darüber entscheiden kann, ob Eltern mit ihren Kindern der Umgang versagt wird bzw. versagt werden kann. Die Bedingungen dafür hat das Bundesverfassungsgericht bereits ausführlich diskutiert und ausgeurteilt. Die Rechtsprechung hat einer Mutter, welche ihr Kind dem Kindesvater vorenthalten und den Umgang vereitelt hat, vorgehalten, dass sie sich gemäß § 235 StGB strafbar gemacht hat.Nichts anderes kann für Sozialpädagogen gelten, welche eigenmächtig und ohne die Genehmigung eines Familiengerichtes den Umgang verhindern.

Solange Jugendämter und Jugendamtsmitarbeiter ohne jegliche Kontrolle schalten und walten können, steht zu befürchten, dass möglicherweise ganz andere Gründe eine Rolle spielen könnten. Denn Heime verdienen an Unterbringungen eine Menge Geld. Zwischen 5.000 bis 6.000 Euro kostet monatlich die Unterbringung eines Kindes. Kinderheime stehen in engem Kontakt mit Jugendämtern und seinen Mitarbeitern. Jugendamtsmitarbeiter verfügen - ungeachtet der Kostenfrage - darüber, welche Kinder ins Heim gesteckt werden. Zwischenzeitlich werden zahlreiche Kinder nur aufgrund irgendwelcher nicht nachvollziehbarer Verdächtigungen und Mutmaßungen über erzieherische Unzulänglichkeiten in Heime gesteckt. Niemand würde also kontrollieren und feststellen können, ob hier nicht mancher Euro den Besitzer aus Dankbarkeit einer erneuten Zuweisung eines Kindes ins Heim, wechseln würde.......

Und solange der Steuerzahlerbund dieses "teure" Thema noch nicht für sich entdeckt hat, kann diese "Kinderindustrie" ungestört auf Kosten des seelischen Wohls von einst wohlbehüteten Kindern weiter wachsen. Jugendamtsmitarbeiter können sich bislang sicher sein, dass ihre Willkürhandlungen keinerlei Folgen für sie haben!

Sorgerechtsstreit: Mutter erringt Teilerfolg vor Familiengericht

Von Thomas Mielke

Ihr Sorgerecht für die zwei in Obhut genommenen Kinder wird nicht weiter beschnitten.

Zittau. Die um ihre zwei in Obhut genommenen Kinder kämpfende Mutter aus dem Oberland muss keine weitere Beschneidung ihres Sorgerechts befürchten.
[...]
Parallel dazu soll das Amt seit Montag quasi eine Umgangssperre verhängt haben. Angeblich soll die Mutter ihre Kinder nur noch drei Stunden im Monat sehen dürfen. Ihr Rechtsbeistand hat das Gericht gebeten, dagegen vorzugehen.

Dieser Fall zeigt deutlich, dass auch hier Kinder ohne jegliche Grundlage traumatisiert worden sind. Der Gipfel der Willkür jener "Sozialpädaogen" ist der Umstand, dass den Kindern die elterliche Zuwendung durch die Umgangssperre gänzlich entzogen worden ist. Da kümmert sich unser Verfassungsschutz zu Recht um Parteien, welche eine Gefahr für unsere demokratische Grundordnung sind. Und wer kümmert sich darum, dass Jugendämter ihre grundgesetzlichen Verpflichtungen und Vorgaben einhalten? Der Staat schaut schlicht weg.

Das Familienministerium ist bereits vielfach von Betroffenen angerufen und um Abhilfe gebeten worden. Allerdings scheinen diese Anfragen offenbar in ministerialen "Schubladen", anstatt auf dem Schreibtisch der Familienministerin zu landen. Die Politik verschließt die Augen und sinniert nach Einzelfallvorkomnissen darüber nach, wie man noch schneller und unkontrollierter in Elternrechte eingreifen kann....... Für übereifrige Jugendamtsmitarbeiter scheint dies geradezu eine Aufforderung zu sein, bei jedem noch so kleinen, wahrgenommenen Defizit Kinder in Heime zu verfrachten.

Mitursächlich dürfte dabei auch eine realitätsfremde Erziehungsideologie sein, wonach sogar angeborene geistige Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten aus Sicht jener Möchtegernepädagogen mit einer "richtigen" Erziehungsstrategie "wegtherapiert" werden könnten. So stecken Jugendamtsmitarbeiter in einem lebens- und wirklichkeitsfremden erzieherischem Machbarkeitswahn, welcher genau das Gegenteil bewirkt, was jene "Erziehungsideologen" bezwecken.....

Hinzu kommt, dass diese Ideologie vornehmlich von Sozialpädagogen vertreten wird, welche selbst keinerlei Erfahrungen im Umgang mit Kindern haben. Hier wird deutlich, dass ein Teil des Vorwurfes über die Folgen an die Ausbildungsstellen der Sozialpädagogen gehen muss. Denn nur mit einer ausreichenden rechtlichen, pädagogischen und psychologischen Theorieausbildung in Verbindung mit längerer Berufspraxis im Umgang mit Kindern aller Altersgruppen, kann eine einigermaßen adäquate Einschätzung der Wirklichkeit erst umgesetzt werden.

All das hat mit fachlichem Handeln überhaupt nichts zu tun. Denn das Handeln im oben geschilderten Fall belegt wieder einmal, dass weder pädagogische, noch psychologische Gründe und noch weniger das Kindeswohl eine Rolle spielten. In diesem Fall scheinen völlig sachfremde Gründe eine Rolle spielen. Es wäre an der Zeit, dass hier einmal der Frage nachgegangen wird, ob "sachfremde" Zuwendungen und Vorteile eine Rolle spielen könnten........

Wie sonst kann man sich erklären, dass Kinder gegen ihr Wohl im Heim regelrecht "gefangen gehalten" werden?

Es gibt natürlich auch Ausnahmen, d.h. Jugendämter, welchen ein pädagogisches Denken noch nicht abhanden gekommen ist und Fremdunterbringungen nur in jenen Fällen vornehmen, wo Alternativen nicht (mehr) vorhanden sind. Sie orientieren sich an den verfassungsrechtlich gesetzten Rahmenbedingungen  für eine Kindeswohlgefährdung.

Man kann Eltern nur empfehlen, solche Wohnorte zu suchen, wo ungerechtfertigte Kindesentziehungen kaum bekannt geworden sind....

Dienstag, 15. September 2009

Rechtsanwalt verlangt von seinen Mandanten die "Zwangsbegutachtung"

Eigentlich sollen Rechtsanwälte ihren Mandanten beistehen. In zwei Fällen aus Mönchengladbach ist ein Rechtsanwalt seinen Mandanten in Sorgerechtsverfahren regelrecht in den Rücken gefallen:

In einem Fall hat er seine Beschwerde beim OLG zurück gezogen und seinen Mandanten damit schweren Schaden zugefügt und in einem anderen Fall drohte er, seine Beschwerde zurück zu ziehen.

Der Beistand des letzten Falles konnte beobachten, wie dieser RA seine Mandantin schmerzhaft am Arm packte und ihr mitteilte, er habe zuvor mit dem Richter gesprochen und sie müsse sich begutachten lassen, auch wenn das Bundesverfassungsgericht längst bestätigt hat, dass Zwangsbegutachtungen verfassungswidrig sind.... und jeder Bürger das Recht hat eine Begutachtung abzulehnen

Dabei dürfe ihm diese Ablehnung nicht nachteilig ausgelegt werden.

FAZIT:
Anstatt die Grundrechte seiner Mandanten zu verteidigen zwingt dieser Anwalt seine Mandanten dazu, an einem rechhtswidrigen Eingriff teilzunehmen. Nennt man so etwas nicht "Parteiverrat"?
Wer dem Link "Parteiverrat" folgt, muss leider feststellen, dass eine eindeutige klare Definition dazu nicht vorliegt.......

Montag, 14. September 2009

Kinderpornografie: Löschen ist besser als sperren und funktioniert!

Löschen statt verstecken: Es funktioniert! Von Alvar Freude am 27.05.09 Innerhalb von 12 Stunden wurden 60 kinderpornographische Internet-Angebote gelöscht:

Im Streit um geeignete Maßnahmen gegen im Internet dokumentierten Kindesmissbrauch ("Kinderpornographie") wird von Befürwortern bloßer Sperren angeführt, dass es oftmals nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich sei, die Inhalte zu entfernen oder der Urheber habhaft zu werden.

Jetzt machte Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) die Probe aufs Exempel, analysierte mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll. Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht. (Zitat)
ausführlich weiter hier: Löschen statt verstecken: Es funktioniert!


Mein Kommentar dazu:
Politik scheint für den gesunden Menschenverstand nur schwer nachvollziehbar zu sein. Warum sperren, wenn das Löschen so leicht funktioniert und dabei Täter wie Opfer weitaus besser geschützt werden können? Gerade so kurz vor den Wahlen, sollten sich die verantwortlichen Politiker schnellstens darum kümmern, ihre Hausaufgaben zu machen....