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Freitag, 23. Januar 2009

Kindesmisshandlung ....durch Jugendämter

Morgens um halb sechs klingelt das Jugendamt und holt das schlafende Kind aus dem Bett. "Ich will nicht" schreit das Kind....und wird mit Gewalt vor den Augen der Mutter und der Schwester mitgenommen. Die Schwester hat das traumatisierende Geschehen mit ihrem Handy aufgenommen....(aus dem Panorama-Bericht vom 22.01.2009)

Kindesentzug auf Verdacht....zwischenzeitlich trauriger Alltag. Familienrichter Ernst-Elmar Bergmann verurteilt das Handeln der Jugendämter, Richterkollegen und psychologischen GutachterInnen, welche - dank ihrer Psycho-Pathologisierung vieler Eltern auf pseudowissenschaftlicher Basis - solches Handeln "gerichtsfest" machen......


Gestern Abend sendete das ARD in "Panorama" einen 12-minütigen erschütternden Beitrag:

Seit 2006 sind die Kindesentzugsmaßnahmen der Jugendämter verdreifacht worden, so die Sendung Panorama (ARD). Die Kinder werden "körperlich" versorgt und "verwahrt". Die psychische Gesundheit der Kinder und Eltern bleibt auf der Strecke. Seriöse Psychologen sprechen in einem solchen Falle von massiven Traumatisierungsfolgen für die Kinder. Traumatisiert mit Hilfe unethisch handelnder Psychologen, Richter, Anwälte und Sozialarbeiter.
Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und Psychologen, welche offenbar wenig psychologische und pädagogische Kenntnisse haben, entziehen Eltern "vorsorglich" ihre Kinder...zum "Wohl des Kindes".....

Es wird berichtet über gefühllose FamilienrichterInnen, welche Kinder als ihre "Verfügungsmasse" betrachten und VerfahrenspflegerInnen (=Anwälte der Kinder) bestellen, welche sich ihnen nicht in den Weg stellen. Wer es dennoch tut, bekommt Druck.....(siehe auch: Wie es den Kindern im Heim geht interessiert mich nicht, das ist Sache des Jugendamtes )

Die Politik zeigt an der Änderung der Verhältnisse kein Interesse, obwohl zunehmend immer mehr Petitionen und Klagen gegenüber der Petitionsausschüsse, der Bundesregierung und der EU erhoben werden.
"EU rügt Jugendämter"
Brüssel: Der Petitionsausschuss des Europaparlaments hat die Bundesregierung aufgefordert, die Arbeit der deutschen Jugendämter besser zu kontrollieren. [...] Das EU-Parlament hatte in den vergangenen zwei Jahren 250 Petitionen von Eltern erhalten, die sich über Eingriffe der Jugendämter in ihre Familien beschwerten.[...] Bedenklich sei auch, dass die Jugendämter einerseits die Urteile der Familiengerichte vollstreckten, andererseits aber auch die Gutachten für diese Urteile erstellten. (c) cob

Viele dieser Schicksale könnten verhindert werden, wenn unseriöse Gutachter einer Überprüfung unterzogen werden würden. Wer helfen möchte: Ich suche fachkundige Personen, welche psychologische Gutachten nach Kriterienkatalogen auf ihre Wissenschaftlichkeit hin überprüfen. Für Dozenten und Professoren an Universitäten gäbe es dabei zahlreiche Beispiele "angewandter (Pseudo-)Diagnostik" zu entdecken..... Email: MonikaAr(at)web.de
Herr Joseph Salzgeber (GWG) sagt zur Wissenschaftlichkeit von psychologischen Gutachten (O-Ton):

Der Vorwurf, dass sich das vorliegende Gutachten nicht zu einer wissenschaftlichen Arbeit entwickclt hat, geht völlig fehl, da ein psychologisches Gutachten nie eine wissenschaftliche Arbeit sein kann.
Auf der Webseite der GWG steht dazu "Wir über uns": >
Die GWG-Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie und die afp sind ein Zusammenschluß von Diplom-Psychologen und Fachärzten, die auf dem forensischen Gebiet als Sachverständige tätig sind.

Vielleicht kann jemand diese Logik erklären ?..... Ist etwas beweiserheblich, wenn es gar nicht wissenschaftlich ist ? Wozu gibt es psychologische Gutachten, wenn diese gar nicht wissenschaftlich und beweiserheblich sind?

....mangelnde Ethik und Moral der Wissenschaftler oder gar keine Wissenschaft???


Samstag, 17. Januar 2009

Politik, Medien und Wahrnehmung......

Schlagzeilen gibt es nur für Sexualmorde an Kindern...........anders und in gewissem Sinne dauerhaft "gequälte" Kinder werden in der Öffentlichkeit, der Politik und von Teilen der Justiz ignoriert........

Die Zahl der Kindermorde hat sich - rein statistisch gesehen - seit den 70ern mehr als halbiert. Die Zahl der Kinderqualen unter staatlicher Gewalt hingegen nimmt jährlich zu. Die "Dunkelziffer", d.h. die Kindesquälereien (insbesondere seelische Qualen) in Heimen und Pflegefamilien dürfte, angesichts der mangelnden Kontrollen und Kontrollmöglichkeiten gleichfalls recht hoch sein....

Seit mehreren Tagen, können wir Berichte über das traurige Schicksal der 8-jährigen Kardelen in der Tagespresse lesen. Jedem auf diese oder ähnliche Art zu Tode gekommenem Kind wird in der Politik und den Medien sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, so dass Eltern mit großer Sorge die vermeintliche Zunahme solch schrecklicher Ereignisse verfolgen.....Zu Recht??.......:

weiter bei Brainlogs:

Donnerstag, 8. Januar 2009

Brainlogs: Kindesmisshandlung....Alltag in Kinderheimen?*



Staatlich verordnete Kindesmisshandlung....Alltag in Kinderheimen?*

von Monika Armand, 08. Januar 2009, 15:14

Der hier folgende Bericht über die Situation eines 13-jährigen Jungen und eines 12-jährigen Mädchens im Kinderheim wurde möglich, weil ich "heimlich" von diesen Kindern Post bekommen habe. Denn das Jugendamt Osnabrück hat - auf Empfehlung der psychologischen Gutachterin L.F. aus Laer - ein absolutes Umgangsverbot (= totale Kontaktsperre oder Isolierung von der bisherigen "Außenwelt") angeordnet. Auch ich zähle dazu ;-) Solche Isolierungsmaßnahmen (in der Umgangssprache betroffener Kinder auch "Kinderknast" genannt) sind nichts Ungewöhnliches. In Scheidungsverfahren wird diese Vorgehensweise unter dem PA-Syndrom diskutiert.....zum Wohle der Kinder oder zur Vertuschung "staatlich verordneter" Kindesmisshandlung?

weiter hier: Staatlich verordnete Kindesmisshandlung....Alltag in Kinderheimen?*

Montag, 5. Januar 2009

" Wie es den Kindern im Heim geht interessiert mich nicht, das ist Sache des Jugendamtes"

sagt die Rechtsanwältin K. aus Osnabrück über die Situation ihrer "Mandanten" Melanie und Michael. Sie war die Verfahrenspflegerin, auch "Anwalt des Kindes" genannt und hatte sich dafür eingesetzt, dass die beiden gegen ihren ausdrücklichen Willen ins Heim - möglichst weit entfernt von ihrer Heimat und ihren Bezugspersonen - gebracht worden waren.

"Mein Ex-Mann in der JVA hat den kürzesten Weg zu den Kindern ins Heim !"

dort habe ich über Melanie* und Michael * berichtet. Heute hatte ich mit Rechtsanwältin K. aus Osnabrück ein Telefonat.

Ich habe ihr zur aktuellen Situation berichtet:

Eingelebt haben sich die beiden im Heim noch nicht. Sie vermissen die Liebe ihrer Bezugspersonen, sie vermissen eine liebevolle Fürsorge und über Weihnachten auch noch, dass sie kein Mittagessen bekommen. Wechselnde und gleichgültige Erzieher sind ihre Betreuungspersonen. Sie werden mit dem Notwendigsten versorgt.....nicht mehr......keine Gefühle, keine Emotionen, etwas zum Anziehen, zu Essen...das wars.....

Melanie und Michael schreiben:

"Bitte holt uns hier raus"......
und Melanie hat bereits Selbstmordgedanken. Sie schreibt, dass sie es nicht mehr lange aushält, dass sie sich sehr einsam fühlt und nicht mehr leben möchte.....Nicht einmal ihr Hamster hatte sie ins Heim mitbringen dürfen.... . Beide (Michael und Melanie) vermissen ihre Mutter und Stiefmutter, ihre Schulkameraden und Freunde(innen) . Sie sind zornig auf ihren in der JVA einsitzenden Vater, welche für dieses Heim in seiner Nähe plädiert hatte...

Auch die "neuen" Kontakte mit anderen Heimbewohnern finden sie nicht einfach. Über ein Heimbewohner, welcher u.a. auch drogen- und alkoholabhängig ist, berichten die beiden Kinder.

"Die Erzieher wissen das, aber sie schauen weg"......

Die Antwort der Verfahrenspflegerin, welche eigentlich als "Anwältin der Kinder" dafür eintreten sollte, dass Entscheidungen nicht gegen das Wohl der Kinder gefällt werden, kommentiert diese Umstände mit den Worten:

"Das interessiert mich nicht, das ist Sache des Jugendamtes."

Hier zeigt sich das wahre "Gesicht" einer Anwältin, welche "nur" einen Job macht........es geht nicht um die Sache, sondern nur darum, "Geld" zu verdienen, auch wenn sie damit jungen Menschen das Wichtigste nimmt, was sie haben: Bezugspersonen, welche sie lieben....... Sowohl Melanie, als auch Michael haben mir dies auch nach den Gesprächen mit ihr berichtet:
"Sie interessiert sich nicht für uns....Ihr ist völlig egal, was mit uns passiert"
So waren die Bemerkungen nach den Gesprächen mit der vom Gericht bestellten Verfahrenspflegerin gewesen. Diese Anwältin ist nun auch zuständig dafür, dass die drei kleinen Halbgeschwister (14 Monate, 3 Jahre und 4 1/2 Jahre alt) auf Wunsch des Jugendamtes Osnabrück der Stiefmutter weggenommen werden sollen. Die "Ansicht" der Anwältin steht bereits schon fest.......

Was ist nur aus der Idee des "Anwaltes der Kinder" geworden? Ein lukrativer Nebenjob für nicht ausgelastete Rechtsanwälte...ohne irgendwelche psychologischen und pädagogischen Kenntnisse, ohne ausreichend Einfühlungsvermögen und notwendige soziale Kompetenz.......das Kind wird zur "Verfügungsmasse" im familiengerichtlichen Verfahren......

Deutschland hat wohl zu Recht den Ruf, ein kinderfeindliches Land zu sein......und Heime und am Gerichtsverfahren beteiligte Gutachter und Verfahrenspfleger scheinen sich nur für eines zu interessieren:
Wie lässt sich mit der "Verfügungsmasse" Kind möglichst viel Geld verdienen....?


P.S.: Warum Jugendämter Umgangsverbote mit Kindern aussprechen, welche gegen den Willen der Eltern und gegen den eigenen Willen ins Heim verbracht wurden, dürfte an diesem Beispiel deutlich werden. Denn niemand soll erfahren, wie kinderfeindlich das "Geschäft mit den Kindern in den Heimen" in Wirklichkeit ist.

siehe auch: Umgangsverbote..zum Wohle des Kindes oder ?
und
Klenners "Beratungstermin": IV: Verfahrenspfleger Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klenner berichtet am 05.11.2008 IV. Ratschläge beim Umgang mit dem Verfahrenspfleger